Argumente

7 Lern- und Entwicklungsziele bilden die Grundlage im Waldorfkindergarten. Diese Grundlagen geben den Kindern eine Chance zum Lernen und eine Orientierung, um ihren eigenen Weg zu finden.

  • Die motorischen Fähigkeiten werden durch das Arbeiten im Garten, Spaziergänge im Wald, Fingerspiele oder Handarbeiten gefördert.
  • Die Wahrnehmung der Sinne wird gestärkt, z.B. Holz ist wirklich Holz und kein Imitat aus Plastik. Es verbessert sich dadurch der Geruchs-, Geschmacks-, Tast- und Eigenbewegungssinn. Die Kinder entdecken die reale Welt mit ihren Sinnen.
  • Denken und Sprechen sind eng miteinander verknüpft und die Kleinen lernen wie sooft durch Nachahmung. Mit einer liebevollen, klaren, deutlichen und bildhaften Sprache wenden sich die Erzieherinnen Ihrem Kind zu.
  • Phantasie und Kreativität werden im späteren Erwachsenenleben häufig gefordert. Für Kinder ist dies noch selbstverständlich. Wir fördern die geistige Beweglichkeit mit noch nicht ausgeformten und nicht genormten Spielsachen und erzählen Geschichten, durch welche die Kinder sich animiert sehen, das Gehörte sofort in spielende Kreativität umzusetzen.
  • Das soziale Miteinander wird im Kindergarten groß geschrieben. Wir geben dem Kind durch unsere Wochen- und Tagesplanung eine Struktur, an der es sich orientieren kann. Es lernt eigene Wünsche und Bedürfnisse in ein Verhältnis zur sozialen Gemeinschaft zu bringen.
  • Motivation und Konzentration werden durch „gesunde“ Faktoren gesteigert. Beispielsweise wird bereits im frühen Kindesalter auf das Lern- und Betätigungsbedürfnis der Kinder geachtet und versucht, es über Vorbild und Nachahmung anzuregen.
  • Seelisch-geistige Orientierung, Wertvorstellungen und Aufgaben, mit denen man sich innerlich verbinden kann, sind Voraussetzungen für ein erfülltes Erwachsenenleben. Kinder wollen Erwachsene erleben, die ihnen moralische Orientierung geben, ohne zu moralisieren. Wir versuchen im Alltag Werte wie Nächstenliebe, Dankbarkeit, Umgang mit der Natur und Hilfsbereitschaft zu vermitteln.